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Hardware

Die Zukunft des DDR-RAM

Im Computer ergeben vier Bausteine die Endgeschwindigkeit des Computers. Diese sind neben CPU, GPU und Festplatte vor allem der RAM (Random Access Memory). Dieser ist wohl einer der preiswertesten Bausteine des Computers und so auch am besten nachrüstbar. Darüber hinaus, beschleunigt der Arbeitsspeicher das gesamte System und unterstützt nicht nur Teilbereiche, wie etwa eine neue Grafikkarte. Doch passend nachzurüsten wird dem Laien nicht gerade einfach gemacht. Es gibt von DDR1 – DDR3 verschiedene Bauweisen mit wiederum diversen Latenzzeiten und Taktfrequenzen. Für einen einfachen Überblick daher im Folgenden eine kurze Erklärung:

Weshalb immer neue Bausteine?

Die geläufigen Technologien für Speicherbausteine heißen derzeit DDR1, DDR2 und DDR3, wobei DDR1 Bausteine kaum noch im Handel zu finden sind. Wie erwähnt weisen neuere Speichersteine bessere Taktfrequenzen und Latenzzeiten auf, zudem wird außerdem versucht, den Stromverbrauch gleichzeitig zu verringern.

Ein Vergleich der verschiedenen Speichersysteme:

DDR1:

DDR1-Riegel kamen Ende der 90er Jahre auf den Markt und waren zunächst deutlich teurer als das Konkurrenzmodell des SDRAM. Optisch unterschieden sie sich zu diesem Modell vor allem durch die Mehrzahl an Kontakten der Kontaktleiste und der einfachen Einkerbung. Der bedeutendste Unterschied der hieraus resultiert war, dass Datenpakete sowohl an der steigenden als auch an der fallenden Signalflanke, und nicht nur in einer Richtung, übermittelt wurden. Dieser Vorteil beschreibt auch der Name der Double Data RAM (DDR-RAM) gegeüber der Synchronous Dynamic RAM (SDRAM).

DDR2:

Optisch unterscheidet sich dieser Typ nur marginal vom Vorgänger, da die Kerbe leicht verschoben ist. Hierauf sollten Sie beim Einbau des Riegels unbedingt achten, und den Baustein nicht mit Gewalt in den Slot drücken, da hierdurch Schäden am Mainboard entstehen können. Außerdem wurde die Anzahl der Kontakte wiederum erhöht. Anfangs waren diese Bausteine gar langsamer als das Vorgängermodell, was an der fehlenden Nutzbarkeit der höheren Taktfrequenz lag.

DDR3:

Seit einigen Jahren nun, werden standardmäßig DDR3-Riegel verbaut. Optisch sind diese Bausteine deutlich von den Vorgängern zu unterscheiden, da die Einkerbung der Kontaktleiste nicht mehr mittig ist. Eine Besonderheit ist weiterhin, dass der Strombedarf von 1,8 auf 1,5 Volt gesenkt wurde. Die Taktfrequenz dieser Speichersteine liegt bei bis zu 2.133 Megahertz, was für eine Übertragungsrate von bis zu 34 Gigabyte pro Sekunde sorgt, also doppelt so viel wie DDR2-RAM.

Was kommt als nächstes?

DDR4-Bausteine gibt es zwar bereits seit September 2012 jedoch werden sie für den Otto-Normal-Verbraucher erst ab 2015 verfügbar sein. Dies liegt daran, dass weder AMD und Intel dieses DDR-Format bislang noch nicht unterstützen. DDR4-RAM soll einen Spannungsbedarf von lediglich 1,2 Volt benötigen, wodurch dieser Baustein erstmals auch für mobile Geräte interessant wird. Beider Leistung werden mindestens 3.200 Megahertz angepeilt, was den DDR3-RAM wiederum deutlich übertreffen würde. Nur der Preis dürfte anfangs, wie bei Erscheinen der Vorgänger-Bausteine, für Skepsis sorgen.

Arbeitsspeicher ist wohl die günstigste Stellschraube, um die Leistungsfähigkeit des Rechners schnell zu verbessern, auch da der Einbau sehr einfach und auch dem Laien einfach möglich ist. Auf speichermarkt.de finden Sie weitere Informationen zum Thema.

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