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Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker sind echte Multifunktionsgeräte und dank ihrer einfachen Bedienbarkeit vielfältig einsetzbar. Da die Auswahl an Geräten heutzutage groß ist und der Käufer die Qual der Wahl hat, sollte vor der Anschaffung in jedem Fall ein Vergleich im Internet oder eine Beratung im Fachmarkt stattfinden.

Welche Kosten entstehen?

Tintenstrahldrucker sind im Erwerb meist deutlich günstiger als beispielsweise Laserdrucker. Aus finanzieller Sicht haben sie daher im Vergleich mit anderen Druckern die Nase vorn. Hinzu kommt, dass im Kaufpreis für gewöhnlich bereits Tintenpatronen enthalten sind. Es empfiehlt sich, bereits bei der Erstanschaffung zu prüfen, ob für das Gerät Originalpatronen benötigt werden oder beim Nachkauf auch günstigere Alternativen möglich sind, da Tintenpatronen bei jedem Drucker laufende Kosten darstellen.

Manche Modelle locken mit einem vergleichsweise geringen Anschaffungspreis, unter Umständen sind dann aber die regelmäßigen Aufwendungen für den Toner hoch. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die Tonerpreise zu werfen, bevor die Entscheidung für ein bestimmtes Druckermodell fällt. Ein weiterer Anhaltspunkt sind die vom Hersteller ausgewiesenen Kosten pro Seite. Mit sehr geringen Druckkosten von gerade einmal 1,1 Cent pro Seite bei der Nutzung von HP Tinte glänzt beispielsweise der HP OfficeJet.

Tintenstrahldrucker von HP sind entweder mit mehreren separaten oder einer kombinierten Patrone ausgestattet. Separate Patronen haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie diese auch einzeln austauschen können und ungenutzter Tonerinhalt so nicht verschwendet wird. Kombitoner müssen auch dann ausgetauscht werden, wenn nur eine Farbe leer ist, beispielsweise Cyan.
Weitere Druckkosten entfallen aufs Papier. Gutes Papier für Tintenstrahldrucker zeichnet sich dadurch aus, dass es die Tinte gut aufnimmt. Für den Druck von Fotos ist Spezialpapier empfehlenswert, damit die Qualität Ihren Vorstellungen entspricht.

Wie arbeiten Tintenstrahldrucker?

Schon seit Jahren gilt der Tintenstrahldrucker als Klassiker. Die Drucktechnologie dahinter ist dabei so simpel wie effizient: Die Tinte wird über ein System von Mikrodüsen mit hohem Druck auf das Papier geschossen. Diese trocknet dann sofort, so dass es zu keinerlei Verschmieren des Bildes kommen kann. Auf diese Weise wird Zeile für Zeile gedruckt. Da die meisten Geräte netzwerkfähig sind, erfolgt die Übermittlung der Daten heute via WLAN. Einige Multifunktionsdrucker unterstützen sogar die ePrint-Funktion, die sich durch eine besonders große Reichweite auszeichnet. ePrinter können vom mobilen Gerät und jedem beliebigen Standort aus erreicht werden.

Welche Arten von Tintenstrahldruckern gibt es?

Geräte, die die Drucktechnologie des Tintenstrahls verwenden, können in zwei Klassen gegliedert werden: Continuous Ink Jet (CIJ) und Drop On Demand (DOD). CIJ-Drucker benutzen einen kontinuierlichen Tintenstrahl, während DOD-Drucker die Tinte nach Bedarf und, je nach Typ, mit unterschiedlichem Verfahren auf das Papier sprühen.

Was hat ein Unternehmen von einem Tintenstrahldrucker?

Gerade für kleine Unternehmen sind Tintenstrahldrucker eine ideale Lösung: Als Multifunktionsgeräte sind sie zum Drucken, Scannen und Kopieren geeignet, die Druckqualität beträgt bis zu 1.440 dpi und auch die Auflösung im Farbdruck ist sehr hoch. Zahlreiche Geräte sind zudem als mobile Tintenstrahldrucker erhältlich und bieten sich somit beispielsweise für den Außendienst oder Hausverkauf an.

Benötigt man Ausdrucke auf unterschiedlichen Papierformaten, so lohnt es sich, den Markt aufmerksam zu prüfen, denn zahlreiche Drucker können auch A3-Format drucken. Diese etwas schwereren Geräte besitzen durch das größere Papierformat eine etwas geringere Druckgeschwindigkeit. Alle Tintenstrahldrucker sind jedoch in der Lage, in kurzer Zeit ihren Ruhezustand zu beenden. Ob groß oder mobil, netzwerkfähig oder mit Kabelanschluss – die Geräte sind ohne lange Aufwärmphase einsatzbereit.

Wie schnell wird gedruckt?

Tintenstrahldrucker brauchen meist etwas länger für den Druck als Geräte, die eine andere Technologie verwenden. Der Grund hierfür ist, dass Tintenstrahldrucker Zeile für Zeile arbeiten. Die Druckgeschwindigkeit selbst kann sich aber von Gerät zu Gerät unterscheiden. Micro Piezo-Drucker beispielsweise schaffen eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 30.000 Hertz. Unterschieden werden muss zusätzlich zwischen Schwarzweiß- und Farb-Druck. Bei ersterem ist die Druckgeschwindigkeit höher, letztere kann mittlerweile aber ebenfalls als sehr gut eingeschätzt werden. Die besseren Tintenstrahldrucker können zudem mehr als die üblichen vier Farben einsetzen. Dadurch ergibt sich auch bei Fotos eine beachtlich hohe Druckqualität.

Welche Wartungsarbeiten fallen an?

Die Tintentanks müssen, wenn sie leer sind, entweder nachgefüllt oder ausgetauscht werden. Da diese beim Laserdruck im Vergleich zu anderen Drucktechnologien kleiner sind, ist eine Wartung entsprechend häufiger notwendig. Umfangreichere Wartungsarbeiten als das Nachfüllen oder Wechseln von Patronen sind mit einem Tintenstrahldrucker jedoch meist nicht erforderlich. Erfolgt der Druck nicht mit Piezo-Technologie, kann es allenfalls sein, dass irgendwann mit den Patronen auch die Druckköpfe gewechselt werden müssen, da diese eine begrenzte Lebenszeit haben.

Wurde das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht eingesetzt, ist es außerdem möglich, dass die feinen Druckköpfe eintrocknen. Der Drucker verfügt in einem solchen Fall über eine Selbstreinigungsfunktion. In der mitgelieferten Anleitung gibt es Tipps, wie die äußerst filigranen Mikrodüsen des Druckkopfes gepflegt werden können.

Tintenstrahldrucker zeichnen sich insgesamt durch ihre einfache Bedienbarkeit aus, die sogar in Herstellertests geprüft wird. Das Nachfüllen oder Wechseln der Tintentanks ist selbst bei den Multifunktionsgeräten unkompliziert und mit nur wenigen Handgriffen möglich – auch ohne technische Ausbildung. Neben der Auflösung und Druckgeschwindigkeit ist die Bedienbarkeit der Geräte wesentliches Qualitätsmerkmal.

Vorteile von Tintenstrahldruckern im Überblick:

  • Günstige Anschaffungskosten
  • Hohe Druckauflösung
  • Hohe Farbdruck-Qualität
  • Vielfältige Einsetzbarkeit (drucken, scannen und kopieren)
  • Netzwerkfähigkeit
  • Geräte sind auch als ePrinter erhältlich
  • Schnelle Einsatzbereitschaft ohne lange Aufwärmphase
  • Einfache Bedienbarkeit

Nachteile von Tintenstrahldruckern im Überblick:

  • Teure Originalpatronen
  • Vergleichsweise geringere Druckgeschwindigkeit
  • Kleinere Tintentanks
  • Notwendige Pflege der Druckköpfe

In vielen Unternehmen wird in puncto Drucker immer noch gerne auf Lasergeräte gesetzt. Diese glänzen vor allem mit ihrer Schnelligkeit. Inzwischen haben sich Tintenstrahldrucker aber enorm weiterentwickelt und überzeugen in vielerlei Hinsicht. Ob im Homeoffice oder im Unternehmen – einen Inkjet von HP zu kaufen, kann eine clevere Business Lösung auch für Ihr Unternehmen sein und eine sinnvolle Ergänzung zu Geräten wie dem Laserjet Enterprise oder dem Laserjet.

Wie genau funktioniert ein Tintenstrahldrucker?

Beim Tintenstrahldrucker werden über einen Druckkopf unzählige winzige Tintentröpfchen auf das Papier aufgetragen. So wird das Druckbild zwar etwas langsamer erstellt als etwa beim HP Laserjet, dafür ist das Ergebnis jedoch gestochen scharf und farbecht. Die Druckerzeugnisse überzeugen mit originalgetreuen Farben, scharfen Linien und facettenreichen Übergängen – kurz gesagt: mit einer herausragenden Druckqualität. Außerdem punkten HP Drucker mit Multifunktionsfähigkeit wie Duplex, AirPrint, Fotodruck, ePrint, einer hohen Drucksicherheit, einer hohen Druckgeschwindigkeit auch bei Farbe sowie einer benutzerfreundlichen und intuitiven Druckverwaltung.

Welche Vorteile bietet Ihnen ein HP Tintenstrahldrucker im Vergleich zum Laserdrucker?

Inkjets sind die Multitalente unter den Drucktechnologien. Während Lasergeräte vor allem mit der Schnelligkeit beim Drucken von Textdokumenten punkten, sind die Nutzungsmöglichkeiten eines Tintendruckers weit vielfältiger. Natürlich können mit den Geräten von HP ebenfalls Textdokumente in sehr guter Qualität erstellt werden. Die Stärken der Geräte liegen aber vor allem bei der Auflösung und Druckqualität von farbigen Dokumenten, also Bildern, Fotos und Grafiken. Gestochen scharfe Linien, kraftvolle Farben und feine Übergänge sind die entscheidenden Argumente für einen Tintenstrahldrucker von HP. Darüber hinaus überzeugen die Geräte mit vergleichsweise geringen Anschaffungskosten gegenüber einem Laserdrucker. Außerdem sind Inkjets in der Regel kleiner und kompakter in der Bauweise und fügen sich so auch hervorragend ins Homeoffice oder in kleinere Büroräume ein, wie beispielsweise der HP Deskjet.

Wie wichtig ist Ihnen Druckgeschwindigkeit?

Tintenstrahldrucker verfügen immer noch über eine geringere Druckgeschwindigkeit als LaserJets. Gerade die Modelle von HP überzeugen heute aber auch mit ihrer Schnelligkeit, auch HP Color-Modelle wie der OfficeJet. Da die Geräte meist kompakt gebaut sind, verfügen sie außerdem über eine geringere Papierkapazität, was bei hohem Druckaufkommen im Unternehmen zu Schwierigkeiten führen kann. Kleinere Geräte eignen sich vor allem für ein Büro mit ein bis vier Mitarbeitern, je nach Druckvolumen. Falls es doch einmal zum Stau kommt, kann sich die HP Geräteverwaltung Druckaufträge dabei auch für später merken.

Können aktuelle Modelle auch scannen und/oder faxen?

Die Technologie ist heute auch hinsichtlich Drucker und Druckfunktionen äußerst fortschrittlich. Gerade für den Gebrauch im Büro eignen sich deshalb Modelle, die über diverse Zusatzfunktionen verfügen.

Beliebte Zusatzfunktionen sind die folgenden:

  • Duplex
  • WLAN und Netzwerk
  • Mobiles Drucken
  • Fotodirektdruck
  • Scanner, Kopierer und Fax

Scannen und Faxen können die meisten Multifunktionsdrucker, die in Büros aufgestellt werden, da trotz Internet und E-Mail noch immer gern gefaxt wird. Wenn Sie nicht im Homeoffice arbeiten, sondern mit mehreren Kollegen in einem Büro, ist die Netzwerkfunktion ein interessantes Feature. Netzwerkfähige Geräte mit WLAN-Funktion können dann von mehreren Arbeitsplätzen ohne kabelgebundene LAN-Verbindung genutzt werden.

Die Weiterentwicklung hierzu ist das derzeit sehr beliebte Feature Mobiles Drucken. Mit dieser Zusatzfunktion kann der Drucker per E-Mail, Cloud oder Wi-Fi Druckaufträge von mobilen Endgeräten wie Tablets, Laptops oder Smartphones empfangen. Beim Fotodruck wiederum ist der Tintenstrahldrucker mit einer PictBridge-Schnittstelle ausgestattet, die Druckaufträge direkt von der Kamera weiterleitet. Einer der beliebtesten Fotodrucker ist der HP Photosmart. Eine der beliebtesten Business Lösungen ist WLAN, kombiniert mit einer Duplexeinheit zum beidseitigen Drucken. Hiermit wird Papier gespart und ganz nebenbei auch noch die Umwelt geschont.

Worauf sollten Sie beim Aufstellen eines Tintenstrahldruckers achten?

Beim Aufstellen des neuen Geräts sollten zwei Punkte bedacht werden:

  • Der Platzbedarf sollte realistisch kalkuliert werden.
  • Der richtige Stellplatz kann die Langlebigkeit erhöhen.

Der vorgesehene Stellplatz kann ruhig etwas großzügiger kalkuliert werden, denn in der Regel beziehen sich die Herstellerangaben zu den Außenmaßen auf das Gerät im eingeklappten Zustand. Hinzu kommen jedoch das Fach für die Papierausgabe sowie der Einschub.

Ein weiterer wichtiger Umstand ist, dass sich der Stellplatz auf die Langlebigkeit und Funktionstüchtigkeit des Geräts auswirkt. Am wohlsten fühlt sich ein Original HP an einem schattigen Ort, nicht an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung. Dann nämlich besteht die Gefahr, dass die Tonerfüllung eintrocknet, bei starker Wärmeeinwirkung kann das sogar bei regelmäßiger Benutzung passieren. Vertrocknete Tintenrückstände können sich dann in den Düsen festsetzen, gegen die eventuell auch die automatische Reinigungsfunktion nicht mehr ankommt.

Bild-Quelle: © dezignmart

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