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Tablets

Das etwas flexiblere Tablet

Tablets haben ihre Vor- und Nachteile. Natürlich ist man damit sehr viel flexibler und beweglicher als mit einem Laptop oder gar einem fest installierten PC. Besonders für Leute, die viel von unterwegs aus arbeiten, weil sie oft auf Geschäftsreisen sind und lange Wartezeiten an Flughäfen oder auf Bahnfahrten in Kauf nehmen müssen, ist so ein Gerät enorm praktisch. Handlich, leicht und einfach zu verstauen, dadurch zeichnen sich die meisten Tablets aus. Im Grunde bieten sie all den Komfort, den man auch mit einem herkömmlichen Laptop geboten bekommt, dafür sind sie aber nicht so sperrig und kinderleicht zu bedienen. Einen ganz großen Nachteil haben Tablets allerdings gerade für diejenigen, die viel schreiben müssen auf dem Gerät. Denn per Touchscreen lässt es sich einfach nicht einmal annähernd so schnell und präzise tippen wie auf einer richtigen Tastatur, selbst wenn man zur Hilfe einen Stift hat.

Wie kann man da Abhilfe schaffen? Um die Flexibilität und Leichtigkeit mit der praktischen Handhabe einer richtigen Laptop-Tastatur zu vereinen, haben sich zahlreiche Hersteller deshalb schon etwas Gutes einfallen lassen. Mit einer Art Tablet Laptop gelingen nämlich auch lange Schriftstücke oder Emails ganz ohne Probleme. Ein gutes und relativ aktuelles Beispiel ist dafür das ThinkPad Yoga des chinesischen Herstellers Lenovo. Dies wurde zwar schon im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht, ist aber immer noch brandaktuell. Es vereint genau die Vorteile, die man entweder beim Tablet oder beim Laptop hat und schließt diese auf einem einzelnen Gerät ein.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Monitor, der die normale Größe eines Tablets vorweist. Dieser wird in jeder Anwendungsweise benutzt und dient eben auch einfach als Tablet, wenn man beispielsweise im Zug oder auf dem Sofa mit dem Gerät beschäftigt ist. Doch wer gerne etwas darauf schreiben möchte und keine Lust hat, den Touch Screen dafür zu verwenden, kann das Tablet auch in den so genannten Standmodus bringen. Dann sieht es im Grunde aus wie ein kleiner Laptop. Auf einer richtigen Tastatur tippt man in diesem Fall so, als hätte man wirklich einen Laptop vor sich. Wenn man das Pad anschließend wieder als Tablet benutzen möchte, klappt man die Tastatur einfach nach hinten weg und deaktiviert sie damit automatisch, damit es nicht zu ungewollten Eingaben kommen kann.

Egal ob man also einen Tisch zur Verfügung hat, auf den man das Pad in Standform stellen kann, oder ob man es eben nur auf dem Schoß in Tabletform bedient, ein solches Gerät ist an Flexibilität kaum zu überbieten. Durch sein relativ geringes Gewicht ist es ebenso leicht zu transportieren wie ein Tablet ohne Tastatur, doch der kleine aber feine Unterschied, dass eben eine Tastatur zur Verfügung steht, mit der man auch längere Texte in Angriff nehmen kann, ohne einen Krampf in den Fingern zu bekommen, ist definitiv als großer Vorteil zu betrachten.

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